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Non Stop Rock’n’Roll – Demonic Nights [at]

Wig Wam - Non Stop Rock'n'Roll

6 / 10
Der Schatten einer Erinnerung: 2005, Eurovision Song Contest. Ein Haufen norwegischer Überzeugungstäter stürmt in die Top 10 des (ehemaligen) Schlager-Wettbewerbs: Wig Wam, Glam-Rocker vom Dienst. Nach einer kleinen Auszeit erscheint nun "Non Stop Rock'n'Roll", das zwar keine neue Erkenntnisse über ein schwer atmendes Genre liefert, dafür über weite Strecken aber erschreckend gute Laune verbreitet.

Angefangen beim schwungvollen "Do Ya Wanna Taste It", ergehen sich Wig Wam in weiterer Folge mit wachsender Begeisterung in Kiss- und Sweet-Referenzen – nicht gerade originell, dafür verdammt witzig. "C'mon Everybody" und das mit einem Kinderchor garnierte "Chasing Rainbows" (mit einem Hauch von Rod Stewarts "Sailing") schreien förmlich nach Bewegung, wobei zwischendurch "Still I'm Burning" und die obligatorische Ballade "From Here" halbwegs ernstere Töne ansetzen.

Dennoch, "Non Stop Rock'n'Roll" ist und bleibt eine überlebensgroße Klischeefalle mit einem Haufen an Mittelmaß und einer scheins steten Wiederholung derselben drei bis vier Songs. Macht nix – in kleinen Dosen ist diese Mischung launig und unterhaltsam. Mehr muss aber nicht sein.

Review by Dawak, Demonic Nights 26.01.2010
www.demonic-nights.at
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