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Wig Wamania – Metalglory Magazine [de]

8.5 / 10 - Wig Wam haben sich, ähnlich wie in diesem Jahr Lordi, beim letztjährigen Eurovision Songcontest innerhalb der Musikwelt einen beachtlichen Status erspielt, konnten sie doch mit ihrem Auftritt und der Party-Hymne „It’s hard to be a Rock’n’Roller eine beachtliche Visitenkarte abgeben. Seitdem wird die Band, die sich durch ihr Äußeres im Glamrock bewegt, immer mehr Leuten bekannt. Gerade auch ihre Tour im Vorprogramm von Gotthard hat viele Fans hinterlassen. Dass die Jungs Spaß haben spürt man bei jedem einzelnen Song und ihr Auftreten hinterlässt allerorts strahlende Gesichter. Ihre Musik beschränkt sich auf das Wesentliche und ist Ausdruck ihrer Freude am Rock’n’Roll. Hymnenartige melodische Perlen, wie sie in dieser Art anscheinend nur skandinavische Bands zu spielen vermögen. Nach dem Erstlingswerk war die Messlatte hochgelegt und so recht wollte man nicht an eine weitere Steigerung glauben, aber Wig Wam haben das Unmögliche geschafft und konnten sogar noch eine ordentliche Schippe drauflegen. 11 Partykracher plus einem Instrumental zeigen erneut welches Potential diese Band hat und bestätigen ihren Ruf als hervorragende Musiker, die ihr Handwerk eindeutig verstehen. Kracher wie „Rock my ride“, „Bygone zone“ oder das treibende „Kill my Rock’n’Roll“ gehören auf jede ordentliche Party. Angereichert wurde der ein oder andere Song mit einem Streichorchester, welches es vermag den Songs zusätzlich weitere Akzente zu verpassen.
Wer sich von den Live-Qualitäten der vier Jungs aus Norwegen überzeugen möchte und dieses bisher noch nicht getan hat, der hat die Chance am 15. Juli auf dem 8. Rockfest in Lehrte bei Hannover auf dem Gelände des MV Lehrte. Lasst Euch diese Chance nicht entgehen! Es lohnt sich auf jeden Fall.

Fazit: Ein Album, welches auf keiner Party fehlen darf.

Christoph - Metalglory
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